Hochsensibilität erkennen und glücklich leben.

Viele Menschen leben mit Hochsensibilität (HSP) und wissen es nicht. Dadurch, dass man anders ist wie NP (Neutrale Personen), weiss man nicht, was mit einem los ist. Schon gar nicht als junger Mensch. Als Erwachsener geht man zum Arzt. Der schickt den HSPler zum Psychotherapeuten oder zum Psychiater. Dieser diagnostiziert ADS, ADHS oder sogar Borderline-Syndrom. Ein Leidensweg beginnt schon früh, obwohl man nicht krank ist und über eine besondere Fähigkeit verfügt: Man spürt 10 x mehr als das Gro der Menschheit. Genau das soll kein Fluch, sondern ein Segen sein!

Eva Krüll, HSP, Leidensweg mit Happy End.

Ich wusste fast ein ganzes Leben lang nicht, was mit mir los ist. Was ich wusste: Ich bin anders als andere. Meine Wahrnehmung war nicht normal. Sie war so stark, dass mein Hirn schneller gefüllt war an Reizen. Der Speicher war voll und ich musste mich zurückziehen. Meine Eltern verstanden mich nicht. Aber ich verstand sie, obwohl sie ihre Gefühle nie ausdrückten. Ich musste meine Eltern lesen. Ich blickte in sie hinein und sah, wie sie sich fühlten. Diese Fähigkeit habe ich bis heute behalten und verfeinert. Ich kann sie heute in Verbindung mit meinen therapeutischen Ausbildungen einsetzen, um anderen hochsensiblen, hochsensitiven Menschen zu lernen, sich selbst durchs Leben zu navigieren.

Ich weiss, wovon ich spreche: Mit 20 Panikzustände, 17 Jahre lang. In dieser Zeit ging ich von Arzt zu Arzt, von Diagnose zu Diagnose. Keine war die richtige, aber Hauptsache, man hatte eine. Weder Alkohol noch Drogen habe ich ausgelassen, um meine starken Gefühle zu betäuben.

Heute nach sehr langer Zeit weiss ich, wer ich bin. Jetzt kann ich anderen Hochsensiblen zu einem erfüllteren Leben verhelfen, ohne dass sie in ständigem Zweifel und in Ungewissheit leben.

Therapie: Hochsensibilität als Chance einsetzen.

Keine hochsensible Person ist krank! Sie hat nur besondere Fähigkeiten. Komisch ist: Bei Tieren schätzt man besondere Fähigkeiten der Sinne: Die Nase des Hundes, die Augen des Adlers oder die Fähigkeit eines Elefanten, einen Tsunami frühzeitig zu spüren. Bei Tieren bewundernswert (Was für eine Nase!), bei Menschen eine Krankheit (Du bist zu empfindlich! Du bist eine Mimose!)

Dagegen müssen wir HSPler uns wehren. Ich helfe Ihnen, sich zu erkennen. Anschliessend bringe ich Ihnen bei, Ihre Stärke, Ihr Gespür für Ihr Lebensglück einzusetzen. Ausserdem zeige ich Ihnen Strategien, wie Sie Ihre enorme Fähigkeit abschalten können, damit die Reizüberflutung Ihnen nicht mehr schadet. Sie lernen unter anderem, Ihre Symptome zu kanalisieren und Ihre Gefühle und die Gefühle, die Sie von anderen wahrnehmen, zu unterscheiden.

Gerne zeigen ich Ihnen, wie Hochsensibilität Ihr Leben bereichert.

Sind Sie HSP (hochsensibel)?

1.   Ich bin ungern an Orten mit Hektik und großer Lautstärke.
2.   Ich habe einen feinen Geschmacks- und/oder Geruchssinn.
3.   Ich fühle mich von Ärzten unverstanden.
4. Der Umgang mit Menschen, insbesondere in Gruppen, kostet mich oft viel Energie.
5. Im Gespräch mit Menschen spüre ich schnell, wenn ihr Gesagtes mit ihren Gefühlen nicht übereinstimmt.
6. Stimmungen anderer nehme ich nicht nur eindeutig wahr, sie beeinflussen mich oftmals.
7. Häufig bin ich gerne allein.
8. Ich habe viel Phantasie und hänge oft Träumen nach.
9. Meine Familie und Freunde verstehen mich oft nicht.
10. Ich habe einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
11. Ich bin sehr gewissenhaft und/oder akribisch.
12. Ich bin sehr kreativ.
13. Ich habe einen besonderen Zugang zur Natur, Musik oder Kunst.
14. Mit Lügen kann ich sehr schlecht umgehen.
15. Ich bin tendenziell zu gutgläubig.
16. Ich fühle mich oft für Geschehnisse verantwortlich.
17. Ich kann mir Gesprochenes und/oder Wahrnehmungen über einen sehr langen Zeitraum merken.
18. Ich habe schon einmal daran gedacht, hochbegabt zu sein.
19. Ich habe schon einmal daran gedacht, an ADHS erkrankt zu sein.
20. Ich kann das Denken nicht „abstellen“, oftmals jagen ganze Gedankenketten durch meinen Kopf.

Wenn Sie diese Fragen mit «Ja» beantworten können, kann ich Sie unterstützen. Erstens bin ich eine von Ihnen. Zweitens habe ich durch meine therapeutische Arbeit zu mir gefunden.

Endlich weiss ich, wer ich bin. Und Sie?